Ihr spielt gegen einen Bot, der lediglich für die Mehrheitenwertung am Ende jeder Woche Punkte bekommt, dafür aber doppelt so viele wie ihr. Wenn ihr bereit seid, wertvolle Ressourcen zu opfern, könnt ihr beeinflussen, in welche Regionen der Bot seine Marker platziert.
Autor*in: Rodrigo Rego, Danilo Valente
Solo-Autor*in: keine Angabe
Illustration: Christian Schupp
Erschienen bei: 1 More Time Games (2025)
Solo-Modus:
- Win/Lose
Solo-Mechanismen:
- Automa (kartengesteuert)
Solo-Hürde:
- Niedrig

Pros & Cons
Pro:
- Wenige Regeln, kaum Verwaltung (Bot fokussiert sich auf eine Wertungskategorie und ignoriert den Rest)
- Volle Planbarkeit durch eine ausliegende Bot-Kartenreihe, die bestimmt, in welche Regionen er als nächstes Marker platziert
- Möglichkeit (bzw. Notwendigkeit), diese Kartenreihe durch Abgabe eigener Ressourcen zu manipulieren
Contra:
- Solo-Regeln könnten in Bezug auf die Anpassung des Schwierigkeitsgrads klarer formuliert sein
- Man sollte Area Control Spiele mögen, da der Bot nur darüber punktet und man somit gezwungen ist dagegen anzuspielen
Was Manolo meint
Spiele mit Gebietskontrollaspekten („Area Control“) eignen sich meist nicht so gut für solo, aber bei Abroad ist das den Autoren erstaunlich gut gelungen. Da der Bot doppelt so viele Punkte für kontrollierte Regionen bekommt wie ein*e menschliche*r Spieler*in, muss man schon genau aufpassen, wohin er seine Marker platziert und sollte auch die im Solo-Spiel gegebene Möglichkeit nutzen, diese Pläne zu manipulieren.
Daraus ergibt sich ein spannender Wettstreit gegen den Bot, und da stört es mich auch wenig, dass er alle übrigen Interaktionspunkte des Spiels (Bucket Lists, Festivals) komplett ignoriert. So kann man sich voll und ganz auf das fokussieren, was das Spiel so reizvoll macht: Das eigene Handkartenmanagement. Daumen hoch von mir für diesen Solo-Modus!





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