Weather Machine

Im Wettlauf gegen die beiden Firmenspione Agent White und Agent Pink versucht Ihr, all ihren Sabotageversuchen zum Trotz, die Experimente von Professor Lativ weiterzuführen und dabei die Ausbreitung extremer Wetterbedingungen auf der Erde zu verhindern.

Autor*in: Vital Lacerda
Solo-Autor*in: Dávid Turczi
Illustration: Ian O’Toole
Erschienen bei: Eagle-Gryphon Games (2022)

Solo-Modus:

  • Win/Lose
  • Ziele

Solo-Mechanismen:

  • Automa (kartengesteuert)

Solo-Hürde:

  • Hoch
Weather Machine Cover | Solo

Pros & Cons

Pro:

  • Umfassendes Solo-Regelwerk, das für ein vollwertiges Spielgefühl sorgt
  • Planbarkeit ist dadurch gegeben, dass die nächste Aktion des Automa bekannt ist und bei Bedarf manipuliert werden kann
  • Zusätzlicher Kniff durch Sieg- und Niederlage-Bedingungen, die es im Multiplayer-Spiel nicht gibt
  • Sehr variabel anpassbarer Schwierigkeitsgrad durch optionale Herausforderungs-Karten
  • Aktionen des Automa sind auf Solo-Spielertableau auf einen Blick ikonographisch zusammengefasst

Contra:

  • Zusätzliche Regeldetails, die das ohnehin nicht sonderlich elegante Grundspiel-Regelwerk noch weiter verkomplizieren
  • Ikonographie des Solo-Spielertableaus wirkt anfangs ziemlich erschlagend
  • Spielende kann plötzlich und (trotz gegebener Planbarkeit) unerwartet eintreffen

Was Mel meint

Mel – gestaltet von Elise Plessis

In Mehrpersonen-Partien mochte bisher alle Spiele von Vital Lacerda sehr. Bei Weather Machine hatte ich endlich auch mal die Möglichkeit, es solo auszuprobieren. Allerdings nur drei Mal – in denen ich es nicht geschafft hatte, die Erde vor extremen Wetterbedingungen zu retten.

Ich hatte jedoch sehr viel Spaß und wurde auch schon in der zweiten Partie warm mit dem Turczi-Bot.
Sehr herausfordernd zu gewinnen, aber auch im Solo-Modus hilft die tolle Ikonographie von Ian O’Toole bei einem flüssigen Spielablauf.

Was Manolo meint

Dávid Turczi ist immer ein Garant für regelintensive Solo-Modi mit hohem Bot-Verwaltungsaufwand, und Weather Machine bildet da keine Ausnahme. Aber die Mühe lohnt sich, denn man bekommt dafür einen der besten Solo-Modi eines Vital-Lacerda-Spiels. Die Saboteure machen ihrem Titel alle Ehre und können mal eben schnell das frühzeitige Spielende herbeiführen. Das kann anfangs natürlich frustrieren, aber mich selbst hat es eher angespornt. Irgendwann hat man den Dreh raus und kann sie ganz gut in Zaum halten (zumal ihre Spielendpunktezahl von Partie zu Partie recht konstant ist), da ist man dann für die zusätzlichen Herausforderungskarten dankbar.

Manolo – gestaltet von Elise Plessis

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